Posted On: March 11, 2025
Der Streik der Gewerkschaft Verdi hat zu Wochenbeginn massive Einschränkungen am Frankfurter Flughafen verursacht. Mehr als 1.000 Flüge mussten gestrichen werden. Auch am Dienstag sind noch Nachwirkungen in Form von Ausfällen und Verspätungen zu erwarten.
Nach dem flächendeckenden Streik ist der Betrieb am Frankfurter Flughafen am frühen Dienstagmorgen wieder angelaufen. Laut Verkehrsleitung startete der reguläre Flugbetrieb um 5 Uhr. Dennoch könnte es noch zu Anlaufschwierigkeiten kommen, wie der Flughafenbetreiber Fraport bereits im Vorfeld prognostiziert hatte.
Im Tagesverlauf soll sich der Flugverkehr weitgehend normalisieren. Geplant sind mehr als 1.100 Starts und Landungen, wobei rund 140.000 Passagiere abgefertigt werden müssen.
Am Montag waren nahezu sämtliche der geplanten 1.116 Flüge mit insgesamt rund 150.000 Passagieren ausgefallen. Laut Verdi-Landesfachbereichsleiter Mathias Venema fanden sich aufgrund der Vorabinformationen nur wenige Reisende am Flughafen ein.
Die Auswirkungen des Streiks waren jedoch nicht nur auf Frankfurt beschränkt. An insgesamt 13 größeren Flughäfen in Deutschland hatte Verdi den Luftverkehr nahezu zum Erliegen gebracht.
Einige Passagiere konnten ihre Reise dennoch antreten, indem Fluggesellschaften ihre Flüge auf nicht bestreikte Flughäfen in der Nähe umleiteten. Am Flughafen Frankfurt-Hahn starteten beispielsweise Jets der Lufthansa-Tochter Discover zu Fernzielen, nachdem die Passagiere per Bus aus Frankfurt dorthin gebracht wurden.
Die Gewerkschaft Verdi fordert in den Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen eine Gehaltserhöhung von acht Prozent, mindestens jedoch 350 Euro mehr pro Monat sowie drei zusätzliche freie Tage.
Im Bereich der Luftsicherheit setzt sich Verdi zudem für verbesserte Arbeits- und Gesundheitsschutzbedingungen ein. Dazu gehören 30 Tage Urlaub, Zusatzurlaub für Schichtarbeit sowie das Recht auf freie Arztwahl bei vorgeschriebenen medizinischen Eignungsuntersuchungen.
Bei streikbedingten Flugausfällen oder Verspätungen von mehr als drei Stunden müssen Fluggesellschaften ihren Kunden alternative Beförderungsmöglichkeiten anbieten. Häufig erfolgt eine automatische Umbuchung auf einen anderen Flug oder eine Umwandlung des Flugtickets in eine Bahnfahrkarte, insbesondere bei innerdeutschen Verbindungen.
Falls Passagiere aufgrund eines Streiks länger am Flughafen verweilen müssen, sind Airlines verpflichtet, für Verpflegung zu sorgen, etwa in Form von Gutscheinen für Getränke und Snacks.
Laut EU-Verordnung stehen Reisenden unter bestimmten Voraussetzungen Ausgleichszahlungen von 250 bis 600 Euro zu, wenn sich ihr Flug um mehr als drei Stunden verspätet oder kurzfristig gestrichen wird. Ob diese Regelungen auch bei einem Warnstreik greifen, hängt von der jeweiligen Situation ab. Streikt das Flughafenpersonal, sind Entschädigungen meist schwer durchzusetzen. Findet der Streik hingegen direkt bei einer Airline statt, kann ein Anspruch auf Entschädigungszahlungen bestehen. Die Verpflichtung zur Ersatzbeförderung bleibt in jedem Fall bestehen.
Neben dem Flugverkehr waren am Montag auch weitere Bereiche von Arbeitsniederlegungen betroffen. Bestreikt wurden unter anderem das Klinikum Höchst (insbesondere OP und Anästhesie), das Klinikum Hanau, der Betriebshof Bad Homburg Bauhof, die Technische Verwaltung Hanau sowie der Kommunale IT-Dienstleister Ekomm 21. Auch die städtischen Bühnen in Frankfurt waren von den Protestaktionen betroffen, wodurch mehrere Aufführungen ausfielen.
Am Dienstag setzen sich die Warnstreiks in Hessen fort, unter anderem im öffentlichen Nahverkehr.
Für Reisende, die mit dem Auto zum Frankfurter Flughafen kommen, bietet Parkwell.com eine komfortable Lösung für das Parken. Der Online-Service ermöglicht es, Parkplätze in verschiedenen Kategorien – von günstigen Langzeitparkplätzen bis hin zu Premium-Stellplätzen – im Voraus zu reservieren. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld, da oft vergünstigte Tarife angeboten werden.
Am Frankfurter Flughafen gibt es eine Vielzahl von Parkmöglichkeiten. Direkt an den Terminals stehen Kurzzeit- und Langzeitparkplätze zur Verfügung. Wer eine günstigere Alternative sucht, kann auf externe Parkanbieter zurückgreifen, die Parkflächen außerhalb des Flughafengeländes betreiben. Viele dieser Anbieter bieten einen Shuttle-Service an, der die Reisenden direkt zum Terminal bringt. Dadurch können Sie günstig am Flughafen Frankfurt parken.
Generell wird empfohlen, mindestens zwei bis drei Stunden vor dem Abflug am Frankfurter Flughafen einzutreffen. Bei internationalen Flügen oder während Stoßzeiten kann es sinnvoll sein, noch früher anzureisen. Wer einen Shuttle-Parkplatz nutzt, sollte zusätzlich die Transferzeit zum Terminal einplanen, um ausreichend Puffer für den Check-in und die Sicherheitskontrollen zu haben.
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